Ohne Macht und Nadelstreifen - aber mit Plänen
Nachdem ihre Karriere unfreiwillig endete, versuchen Ex-Politiker, sich eine Zukunft jenseits von Bundes- oder Landtag aufzubauen
Am Samstag noch Termine, Händeschütteln, Dauerlächeln, am Sonntagabend die Gewissheit, dass es vorbei ist - weil es das Volk oder die eigene Partei so wollte. "Von 150 auf 0", beschreibt es Maik Nothnagel, der zehn Jahre lang für die PDS beziehungsweise Linke im Thüringer Landtag saß. "Plötzlich ist man ein Nichts und Niemand." Die Karriere ist beendet, vorerst oder für immer. Die betroffenen Politiker gehen unterschiedlich mit ihrem Ausscheiden aus der Landes- oder Bundespolitik um, leicht ist der Abschied aber niemandem gefallen.
Quelle: Freies Wort
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