Der „Entwicklungsplan Inklusion“ der Thüringer Landesregierung folgt keinen ideologischen Vorgaben

am Dienstag, 10 Dezember 2013.

Auf der jüngsten Landkreisversammlung wurde von den Landräten u.a. heftige Kritik am „Entwicklungsplan Inklusion“ der Thüringer Landesregierung geübt. 

Bekanntlich will Thüringen das gemeinsame Lernen von behinderten und nicht-behinderten Schülerinnen und Schülern voranbringen. Dies entspricht dem Geist der UN-Behindertenrechtskonvention.

Anfrage an den Landrat in der Sitzung des Kreistages am 12.12.2013

am Dienstag, 10 Dezember 2013. Posted in Politik

Herr Landrat, 

am Rande der jüngsten Landkreisversammlung am 06.12.2013 äußerten Sie sich gegenüber MDR-Thüringen-Journal bezüglich der von der Landkreisversammlung verabschiedeten Resolution „Keine Inklusion im Blindflug“ sinngemäß, dass Inklusion heute schon bereits an den Förderschulen stattfindet und deshalb die Forderungen des Landesregierung im „Entwicklungsplan Inklusion“ teilweise überzogen sind. 

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Armut und Behinderung? – Gedanken zum Tag der Menschenrechte

am Samstag, 07 Dezember 2013.

In Deutschland sind ca. 13 Mio. Menschen von Armut betroffen. Darunter sind zahlreiche Menschen mit Behinderung. Sie sind in Deutschland besonders von Armut bedroht, weil die ihnen zustehenden Hilfen einkommens- und vermögensabhängig gewährt werden. Das Armutsrisiko für Menschen mit Behinderungen wird darüber hinaus auch durch erschwerten Zugang zu Bildung, oftmals fehlenden Arbeitsmöglichkeiten bzw. unzureichende Entlohnung und des Öfteren die Verweigerung eines Höchstmaßes an Gesundheitsversorgung.

Das inklusive Bildungssystem – eine Herausforderung für alle Beteiligten

am Samstag, 07 Dezember 2013.

In dem von der Landesregierung am 9. Juli 2013 beschlossenen Entwicklungsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ist vorgesehen, bis 2020 in Thüringen ein von der Kindertagesbetreuung bis zur Berufsausbildung reichendes inklusives Bildungssystem einzuführen. 

Dieser Prozess der Neuordnung der Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf – weg von separierenden Formen der Förderung und hin zu inklusiver Schule und inklusivem Unterricht – ist auch in Thüringen punktuell seit mehreren Jahren in Gang.

Zu Besuch im Hospiz St. Elisabeth in Eisenach

am Mittwoch, 04 Dezember 2013.

Zu Besuch im Hospiz St. Elisabeth in Eisenach

Das dass Anliegen der Begründerin der modernen Hospizbewegung, Cicely Saunders, statt dem Leben mehr Tage, den Tagen mehr Leben zu geben hier im Eisenacher stationären Hospiz mit dem Träger Caritasverband für das Bistum Erfurt e.V. gelebt wird, davon konnte sich Maik Nothnagel bei einem Besuch der Einrichtung überzeugen. Im Gespräch mit der Pflegedienstleiterin Frau Malsch erfuhr der Landtagsabgeordnete und Inklusionspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag vieles über die Betreuung der Gäste des Hauses und ihrer Angehörigen. Der überlegt geplante und ausgeführte Neubau liegt nahe beim Zentrum der Stadt, nicht außerhalb, sondern mitten im Alltag und trotzdem ein Refugium für die auch stillen Stunden, die Sterbende und ihre Angehörigen für sich oder miteinander verbringen.

Umsetzung eines behindertengerechten Zugangs zur Toilette am Markt in Eisenach

am Mittwoch, 04 Dezember 2013.

Umsetzung eines behindertengerechten Zugangs zur Toilette am Markt in Eisenach

Es konnte keinen besseren Anlass als den Weltbehindertentag am 3. Dezember 2013 für ein gemeinsames Foto der Beteiligten an der Umsetzung eines behindertengerechten Zugangs zur Toilette am Markt vermittels eines Euroschlüssels geben. Menschen mit Behinderungen wissen, was ein Euroschlüssel ist. Man kann mit seiner Hilfe überall, wo es für Toiletten ein dafür spezielles Schließsystem gibt, die Türen problemlos öffnen. Das dies auch für die Behindertentoilette am Eisenacher Markt möglich wurde, dafür hat sich Maik Nothnagel, Inklusionspolitischer Sprecher der Faktion DIE LINKE im Thüringer Landtag eingesetzt.

03.12. - Weltbehindertentag

am Montag, 02 Dezember 2013.

Seit  1992 wird am 03. Dezember der Weltbehindertentag  begangen. An diesem Tag werden Bedürfnisse und vorhandene Probleme von Menschen mit Handicap in den Blickpunkt der gesellschaftlichen Öffentlichkeit gestellt. 

Wie wichtig dieser Tag nach wie vor ist, merken betroffenen Bürger im täglichen Leben. Treppen, fehlende Rampen,  nicht genügend vorhandene Gebärdensprachdolmetscher,  fehlende leichte Sprache bei Dokumenten, fehlende Blindenleitsysteme, gedankenlose Mitmenschen und anderes mehr sind dafür immer wieder Realität.

Meldung zum Bundesausschuss DIE LINKE in Berlin vom 30.11. – 01.12.13

am Montag, 02 Dezember 2013. Posted in Politik

Am Wochenende wählte in Berlin der Bundesausschuß der Partei DIE LINKE Kandidatenvorschläge für die Europawahl. Der frühere Behindertenpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion Dr. Ilja Seifert ging für Listenplatz 4 ins Rennen. Mit 44,6% der abgegebenen Stimmen erzielte er das zweitbeste Ergebnis. Da niemand die absolute Mehrheit erreichte, folgte eine Stichwahl. In dieser erreichte Ilja Seifert 32 von 68 abgegebenen Stimmen, also 47%. Das ist ein Achtungserfolg für die selbstbestimmte Behindertenpolitik. Auf dieser Basis trat Ilja Seifert dann für Platz 6 an. Es folgte ein erschreckender Absturz mit 3 Ja-Stimmen, der nach der vorhergehenden Zustimmung zu den behindertenpolitischen Positionen durch die Genossen unverständlich ist. 

Menschen mit Behinderungen wenig Hoffnung in die Umsetzung der Koalitionsvereinbarung

am Mittwoch, 27 November 2013. Posted in Politik

Im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD ist u.a. vorgesehen, die Eingliederungshilfe zu reformieren. Damit wurde eine zentrale Forderung der Menschen mit Behinderungen und ihrer Organisationen bzw. Verbände aufgegriffen. 

Leider standen bisherige diesbezügliche Vorhaben von Vorgängerregierungen nur auf dem Papier von Koalitionsregierungen unterschiedlicher Farbenspiele und wurden zum Verdruss der Menschen mit Behinderungen nicht umgesetzt. 

Barrierefreiheit im regionalen Busverkehr

am Mittwoch, 27 November 2013.

Busunternehmer, Politiker und Verantwortliche für den öffentlichen Busverkehr berieten auf Einladung des Instituts für Verkehr und Raum der Fachhochschule Erfurt und des Beauftragten des Freistaates Thüringen für Menschen mit Behinderungen am gestrigen Tag darüber, wie die barrierefreie Gestaltung des regionalen Busverkehrs umgesetzt werden kann. Neben der Studie des Instituts zu Einsatzgrenzen von Niederflurbussen im Regionalverkehr und der Thesen des Verbandes Mitteldeutscher Omnibusunternehmer zur Barrierefreiheit im Regionalverkehr beschäftigte sich die Fachtagung auch mit Perspektiven der Gestaltung eines barrierefreien ÖPNV im ländlichen Raum am Beispiel des Landes Nordrhein-Westfalen und diesbezüglicher Erfahrung aus dem Rhein-Neckar-Kreis.

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