MdL Maik Nothnagel /DIE LINKE. diskutierte auf der Internationalem Fachmesse und dem Kongress für Rehabilitation in Düsseldorf "REHACARE"

am Dienstag, 16 Oktober 2012. Posted in Politik

Diskussion auf der Internationalem Fachmesse und dem Kongress für Rehabilitation in Düsseldorf

„Gemeinsam für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention“ – so lautet die große Überschrift beim Kongress des Allgemeinen Behindertenverbandes „Für Selbstbestimmung und Würde“ welcher in Düsseldorf Mitte Oktober durchgeführt wurde. MdL Maik Nothnagel (DIE LINKE.Thüringen) besuchte diesen Internationalen Kongress und warb auch dort für die zügige Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

Das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben sowie die Inklusive Bildung waren die Diskussionspunkte welche in Workshops durchgeführt worden.

Das Impulsreferat „Alt werden mit und ohne Behinderung- unterschiedliche Herausforderungen und Problem für ein selbstbestimmtes und selbstständiges Leben im Alter wurde vom Vorstandsvorsitzenden des Kuratorium Deutsche Altershilfe, Herrn Dr. h.c. Jürgen Gohde gehalten.

Doch Nothnagel legte seinen Diskussionspanne Wert auf das „Recht der Eltern“, da diese in den Diskussionen im Vorfeld eine große Rolle spielten. Jedoch wird genau dieses Argument immer von den Befürwortern der Sondereinrichtungen genutzt wird um diese weiter bestehen zu lassen. Die UN-BRK ist aber für die Überwindung der Sondersysteme, die überwunden werden müssen. Viele von den teils überforderten Müttern und Vätern wissen leider nicht, welche Barrieren sie für ihre Kinder aufbauen, wenn sie darauf bestehen, ihre behinderten Kinder in Sonderschulen, Heimen oder Einrichtungen unterzubringen.

Diese hebeln zum Teil die UNBehindertenrechtskonvention aus. „Wir müssen diese Sondereinrichtungen überwinden und Eltern muss die Angst vor dem Haifischbecken des Lebens für Ihre Kinder genommen werden. Die Welt ist so und goldene Käfige bringen den Kindern am Ende keine wirkliche Teilhabe, so die Botschaft vom Inklusionspolitischen Sprecher der LINKEN Maik Nothnagel.

Neben der Bundesrepublik haben 152 Staaten die UN- Behindertenkonvention unterzeichnet. Sie setzt sich dafür ein, das die Benachteiligung von Menschen mit Behinderung aufhört und diese als vollwertige Bürger in der Gesellschaft anerkannt werden, es geht um Menschenrechte. Inklusion eben.

Doch neben dem Kongress gab es auch die Fachmesse „REHACARE“ , welche ebenfalls in Düsseldorf stattgefunden hat. Dort werden Antworten gegeben, auf die Frage : Wie können Menschen mit Pflege-und Assistenzbedarf selbstbestimmt wohnen?, oder aber „Wie können altersgemäße Wohnformen entstehen“.

Am Samstag führte er noch einen Rundgang über die Messe, bei denen er länger beim SoVD und BSK e.V. zu Gesprächen verweilte und am Stand der Fraktion DIE LINKE mit dem Bundestagsabgeordneten Ilja Seifert Standdienst machte.

Abschließend äußerte sich der Abgeordnete zwar positiv über den Kongress, „Aber leider muss man auch festhalten, das das Leben für Menschen mit einer Behinderung auch in der Bundesrepublik ein Umdenken erfordert und wir erst am Anfang eines langen Diskussionsprozess stehen , so Nothnagel zum Abschluss.