Meine Kandidatur für die Landtagswahl 2014

Maik Nothnagel MdL
Inklusionspolitischer Sprecher im Thüringer Landtag und Sprecher der BAG "Selbstbestimmte Behindertenpolitik" der Partei DIE LINKE.
1. Landesvorsitzender des SoVD Thüringen e.V.

Am 14. September wird der 6. Thüringer Landtag gewählt – ich kandidiere im Wahlkreis 12 als Direktkandidat und auf der Landesliste DIE LINKE. Thüringen

Beweggründe für meine Kandidatur:

Die Ratifizierung der UN-Konvention zum Schutz und zur Förderung der Rechte behinderter Menschen durch Deutschland hat auch in Thüringen zu einer größeren gesellschaftlichen Aufmerksamkeit gegenüber den Belangen der Menschen mit Behinderungen geführt. Inklusion – das ist der Begriff, der mit der UN-Konvention verbunden wird.

DIE LINKE strebt eine inklusive Gesellschaft. Damit sind weitreichende und tiefgreifende Veränderungen in der Gesellschaft verbunden. Das gilt auch für die Partei selbst. Es kommt darauf an, nicht nur die auf Benachteiligungen behinderter und chronisch kranker Menschen im Arbeitsleben, im Bereich Bildung und im Alltag aufmerksam machen, sondern die Rechte der Menschen mit Behinderungen zum Durchbruch zu verhelfen und dafür die Einsicht in der Gesellschaft zu entwickeln.

Als Mensch mit Behinderung kenne die zahlreichen Probleme und Barrieren der Betroffenen persönlich und weiß aus meiner bisherigen beruflichen und ehrenamtlichen Arbeit, dass Menschen mit Behinderungen im gesellschaftlichen Leben oft mehrfach diskriminiert werden. Anspruch und Wirklichkeit hinsichtlich verbriefter Menschenrechten klaffen auch in Thüringen immer noch weit auseinander. Längst gilt in Thüringen noch nicht, dass alle Entscheidungen, die Menschen mit Behinderungen direkt oder indirekt betreffen, auf der Grundlage der UN-Konvention erfolgen.

Auch in Thüringen bleiben die spezifischen Belange behinderter Menschen noch zu oft unberücksichtigt. Deshalb möchte ich mich im Thüringer Landtag nach dem Motto der Behindertenbewegung „Nichts über uns ohne uns“ für ihre Belange aktiv einsetzen. Mir geht es dabei vor allem um wirkliche gesellschaftliche Teilhabe, Barrierefreiheit und Inklusion. Ich möchte vor allem die Abkehr von einem medizinisch defizitären Behindertenbild erreichen.

Meine Kandidatur für die Landesliste ist ein Angebot an den Landesverband, die Umsetzung der Inklusion in Thüringen durch einen Betroffenen in der Fraktion im Landtag zu begleiten und den Prozess gegenüber der Öffentlichkeit zu verdeutlichen.

Für meine Kandidatur für den Thüringer Landtag habe ich das Votum und die aktive Unterstützung der Landesarbeitsgemeinschaft „Selbstbestimmte Behindertenpolitik“ unserer Partei DIE LINKE.Thüringen sowie der Bundesarbeitsgemeinschaft.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Partei DIE LINKE wählten mich als ihren Direktkandidaten im Wahlkreis 12. Auf der Vertreterversammlung der Partei DIE LINKE. Thüringen wurde ich auf Listenplatz 30 gewählt.

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